RINDERZUCHT IM EINKLANG MIT DER NATUR

Die Themen „gesunde und bewusste Ernährung“ sowie „respektvoller Umgang mit Natur und Lebewesen“ sind aktueller denn je.

Immer mehr Verbraucher setzen sich damit auseinander und legen Wert auf „Qualität“ statt „Quantität“. Dieser Konsumentengruppe verpflichten wir uns als Erzeuger eines hochwertigen Lebensmittels und leisten einen Beitrag zum Naturschutz. Artgerechte Haltungssysteme spielen in unserem Denken und Handeln eine große Rolle.

Der Umgang mit den Tieren und deren Haltung sind vor allem auf die natürlichen Bedürfnisse der Tiere bezüglich ihres Bewegungs-, Ruhe-, Sozial- und Nahrungsaufnahmeverhaltens angepasst.

Beitrag zum Naturschutz

Die rauhe, windige und regnerische Region prägte diese robusten und widerstandsfähigen Rinder.

Neben ihrer hohen Fruchtbarkeit, Leichtkalbigkeit und sehr gut ausgeprägten Muttereigenschaften kommt den Tieren eine besondere Bedeutung als Landschaftspfleger zu. Geringe Trittschäden, ein schonender Verbiss und ihre Anspruchslosigkeit bis hin zur Aufnahme von Binsen, Disteln und anderen Wildkräutern leisten einen positiven Beitrag zu Flora und Fauna (30 - 40% Anstieg der Pflanzen- und Artenvielfalt).

Eine naturnahe Haltung, d.h. ganzjähriger Weidegang mit Zufütterung von Heu im Winter mit striktem Verzicht auf tierisches Eiweiß, Hormonen oder anderen Zusätzen ermöglichen uns die Erzeugung eines garantiert sicheren Lebensmittels.

Der Weideschuss

Rinder haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten untereinander und leben von Natur aus im Herdenverband.

Da die Tiere nicht nur als Landschaftspfleger gehalten werden, sondern auch der Fleischproduktion dienen, befürworten wir eine artgerechte Schlachtung. Rinder sind Distanztiere und bedingt durch die ganzjährige Weidehaltung bauen die Tiere eine natürliche Scheu zum Menschen auf.

Das Selektieren und der Transport einzelner Tiere bedeuten für sie ein höchstes Maß an Stress und bergen eine erhöhte Verletzungsgefahr für Mensch und Tier. Um nun Fleischessen, Tierschutz und Naturschutz zu vereinbaren, bietet sich der Kugelschuss auf der Weide als eine konsequente Folge artgerechter Nutztierhaltung an:

„Das Tier stirbt in seiner gewohnten Umgebung, völlig ohne Stress, die Arbeitssicherheit des Menschen ist gewährleistet und ein hochwertiges Lebensmittel kann erzeugt werden!“

Tod ohne Stress: Kugelschuss auf der Weide


Voraussetzungen für den Weideschuss

  • Sachkundelehrgang für Distanzinjektion, Immobilisation und Töten von Gatterwild und ganzjährig draußen gehaltenen Rindern

  • Genehmigung des zuständigen Veterinäramtes

  • Abschussareal mit Hochsitz

  • Waffenbesitzkarte

  • Geeignete Waffe mit Zieleinrichtung